Angst gehört zu den Basisemotionen, die jedes Geschöpf empfindet, so wie Freude, Liebe und Hass. Um Angstverhalten verstehen zu können, muß man den Oberbegriff "Angst" genauer definieren.
Man unterscheidet:
Die Gründe für Ängste bei Hunden sind vielfältig.
Sie können genetisch oder erlernt und erfahrungsbedingt sein.
Die Rasse eines Hundes kann dabei eine Rolle spielen. Sie ist ein Aspekt der Genetik, der das Temperament des Hundes beinflussen kann. Klinische und laborchemische Untersuchungen weisen darauf hin, dass manche Hunde eher dafür anfällig sind, Geräuschphobien zu entwickeln ( Schull-Selcer, E. A. and Stagg-1991- Advances in the understanding and treatment of noise phobias)
Es ist sehr schwer, genetisch bedingte Neigungen zu Angst zu therapieren, aber durch gezielte Maßnahmen zur Verhaltensänderung lassen sich sehr wohl Fortschritte erzielen.
Krankheit und damit verbundene Schmerzen beeinträchtigen das Verhalten immer.
Durch Bestimmung der Angstauslöser, Desinsibilisierung, Gegenkonditionierung (ob klassisch oder operant) und Gewöhnung läßt sich ängstliches Verhalten therapieren.