ist zunächst einmal ein Lebensbestandteil jeder Kreatur.
Aggressionen dienen vornehmlich zur präventiven Konfliktvermeidung und zum Lernen, wer welchen Handlungsspielraum hat und wer wem gegenüber tendenziell dominant ist.
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Zur besseren Verständigung und zwecks sozialer Bindung oder Distanzierung bedienen sich Hunde eines über Körpersignale vermittelten Ausdrucksverhaltens.
Dazu gehören:
• Beschwichtigungssignale bzw. Beruhigungssignale
• Drohsignale
• Abbruchsignale
• Versöhnungssignale
Das heißt: Hunde lecken sich gegenseitig die Schnauze, stupsen in Nase oder Fell, überprüfen die Analregion, umkreisen sich und starten einen Aufforderungslauf, oder verstellen sich gegenseitig den Weg, fixieren, kneifen, drängeln, kontrollieren Bewegungsabläufe oder drücken ihr Gegenüber zur Durchsetzung persönlicher Freiräume auf den Boden. Alle diese Körpersignale dienen dem Zweck, möglichst unversehrt zu bleiben und ungeschoren davon zu kommen, wenn es einmal eng wird.
Wichtig für uns Hundebesitzer ist, diese Signale immer im Zusammenhang mit dem momentanen Umfeld und mit allen anderen in dieser Situation vom Hund gezeigten Signale zu sehen, um das gezeigte Verhalten objektiv beurteilen zu können. Drohsignale sind deshalb nicht pauschal mit Aggressionen gleichzusetzen und sind deshalb auch grundsätzlich nicht negativ zu bewerten.
Denn ohne Drohen und Nachgeben kein Verständnis und ohne Verständnis keine realistische Kommunikation. Ohne diese Kommunikation lassen sich keine Emotionen vermitteln, bzw eine Erregung oder stimmungsbedinger Zustand, somit ist ein Weg für überdeutliche Reaktionen geebnet.
Man unterscheidet in Reizauslöster und erlerntem Verhalten, vielleicht bedingt durch reizauslösende Handlungen oder Situationen. Der Mensch muss erkennen, wann ein Hund der Freund ist, den man kennt, und wann er reizbedingten Handlungskreisen unterliegt, und er sich als Hund oder Beutegreifer zeigt.